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Ein Vergleich, bei dem Facebook 10 Mio US-Dollar an gemeinnützige Organisationen zahlen würde, um einen Streit über die Facebook-Werbeform "Sponsored Stories" beizulegen, stößt beim zuständigen Richter Richard Seeborg laut "Wired" auf Skepsis.
"Wieso 10 Mio Dollar?", soll er am Donnerstag gefragt haben. Er wolle damit nicht sagen, dass mit den 10 Mio etwas nicht stimme, doch er frage sich, wieso sich beide Seiten genau auf diese Summe geeinigt hätten. Er überlege sich, von beiden Seiten mehr Informationen darüber zu verlangen. "Ich werde heute nicht meine Zustimmung geben. Ich muss noch ein wenig darüber nachdenken", zitiert "Wired" den Richter.
Im Rahmen des Vergleichs würde Facebook weitere 10 Mio Dollar an die Anwälte der Kläger zahlen und Nutzer in den USA selbst darüber entscheiden lassen, ob sie in den sogenannten "Sponsored Stories" auftauchen.
Bei den Sponsored Stories werden Interaktionen von Facebook-Nutzern mit einer Marke in kleinen Anzeigen aufgegriffen. Dies kann beispielsweise das Drücken des "Like"-Buttons bei einem Produkt oder einer Marke sein. Die Anzeigen werden dann bei anderen Nutzern angezeigt. Es ist für Facebook die wichtigste Werbeform (kress.de vom 27. Juli 2012). Ende Juni bezifferte ein Anwalt der Kläger den Umsatzausfall, den Facebook durch die Änderungen in den kommenden zwei Jahren erfahren könnte, auf rund 100 Mio US-Dollar.
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