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Sie sind trotzdem keine Fans: Die Psychobilly-Band „Mad Sin“ warf ihren Gitarristen raus, nachdem er gestern in der Castingsshow aufgetreten war.
Seit Donnerstagabend ist Matt Voodoo (27) Bandgeschichte. Sein Auftritt verstoße gegen die Prinzipien der Band als Musiker: „Dass sich solche TV-Formate unter keinen Umständen mit dem Selbstverständnis von Mad Sin vereinbaren lassen, dürfte jedem, der sich mal etwas intensiver mit uns beschäftigt hat, klar sein“, erklärte Frontmann Köfte de Ville im Forum der Fanpage rockin-wildcat.com.
Vielleicht hätte der Rauswurf aus der Band verhindert werden können. Kandidat Matt Voodoo hätte dem Millionenpublikum nicht erzählen sollen, dass er Teil einer Band ist, deren Mitglieder in der Psychobilly-Szene Stars sind.
Köfte de Ville regt sich auf: „Seine private Entscheidung, in einem solchen Rahmen anzutreten, ist das eine. Die Band zu keinem Zeitpunkt über sein Mitwirken in einer Talent-Show zu informieren, um vielleicht mal abzugleichen, was wir davon halten und wie man Mad Sin dort raushalten könnte, das andere. Er tat dies schließlich mehr oder minder auch in unserem Namen.“
Das Statement des Bandleaders hat in der Szene bereits eine wilde Diskussion entfacht...
Ärgerlich: Die Idee, bei der Castingshow auf ProSieben und Sat.1 mitzumachen, hatte der Gitarrist nicht einmal selbst. Seine Freundin hätte ihn in einer Alkohollaune dazu angestiftet.
Doch auch bei „The Voice“ ist Matt Voodoo nach der ersten Show schon wieder raus...
In der Zeitung BZ bat er seine Bandkollegen um Entschuldigung: „Ich finde es schade, dass die Band so fühlt, aber ich kann sie verstehen, denn Castingsshows sind in der Szene nicht akzeptiert.“