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11. Dezember 2012 2 11 /12 /Dezember /2012 13:17

Nach neuer Razzia in Rethel-Bordellen

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Freitagabend stürmten Zoll, Polizei und Steuerfahnder seine ehemaligen Bordelle an der Rethelstraße. Jetzt sagt Wollersheim: „Das riecht nach Schikane!“

Der Rotlicht-König ist selbst zwar nicht mehr Teilhaber der Bordelle, aber Berater der neuen Betreibergesellschaft „RGD Gastronomiebetriebe GmbH“. In seiner neuen Funktion sagt er: „Dass die ausgerechnet an einem belebten Freitagabend in so großer Mannstärke anrücken, die Mädchen aus ihren Zimmern zerren, kann kein Zufall sein.“

In der Düsseldorfer Rotlicht-Szene hält sich das Gerücht, dass die Stadt am liebsten alle großen Bordelle vergraulen würde.

Die Kölner Oberfinanzdirektion, die die Razzia angesetzt hatte, verwies gestern aufs Finanzministerium. Auch dort wollte man sich offiziell aber nicht äußern. Dem Vernehmen nach handelte es sich um eine Razzia gegen „unbekannt Steuerpflichtige“, ohne Gerichtsbeschluss und konkreten Verdacht. Auf gut deutsch: Eine Stichprobe, ob dort Prostituierte schwarz anschaffen.

Ob die Fahnder erfolgreich waren – unklar. Das Verfahren läuft noch. Aber „RGD“-Anwalt Wolf Bonn sagt: „Nach meiner Kenntnis haben die Fahnder nichts beschlagnahmt, sind mit leeren Händen wieder abgezogen.“

Wie soll es weitergehen? Wollersheim: „Wir lassen uns nicht vertreiben, Düsseldorf als Messestadt braucht solche Etablissements. Es geht auch um 80 Arbeitsplätze!“ Anwalt Bonn will jetzt das Gespräch mit der Oberfinanzdirektion suchen.

Unterdessen wird weiter gegen Wollersheim und weitere Verdächtige wegen des Verdachts der Kreditkarten-Abzocke ermittelt.http://bilder.bild.de/fotos/bild-de-logo-2012-26353856/Bild/2.bild.png

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Published by BB_C Medien Informant - in Information
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